Warum gibt es in Deutschland so viele Menschen die Marihuana als "schlecht" oder "böse" ansehen und nicht wie in Kanada als einfaches Genussmittel?

Das kann viele Gründe haben. Kulturelle. Zudem kriegt man solche "weichen" Drogen aus einem System nicht mehr raus, wenn man sie erstmal zugelassen hat. Siehe Alkohol und die Prohibition in den USA. Außerdem finden auch viele Zigaretten als "einfaches Genussmittel" obwohl sie unumstritten schädlich sind. Zufrieden?


t.animal'sche unendliche Weisheit
Antwort von tanimal (07.01.2011 | 16:03) und Bestätigung von StanleyKubrick (07.01.2011 | 16:04)


Deutschland, Genussmittel, Kanada, Menschen, Marihuana




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Kommentare zur Frage

  1. Questlerianer schrieb am (08.01.2011 | 15:22):
    "Kommentar: Eine starke Frage ..." Wenn das alles nicht so furchtbar traurig wäre mit unserem neuesten Patienten, dann könnte man sich fast königlich über ihn amüsieren. ^^
  2. PaKhat schrieb am (08.01.2011 | 16:32):
    Bin ich der Patient? Was an mir ist furchtbar?
  3. Questlerianer schrieb am (08.01.2011 | 16:39):
    Es ist alles nur furchtbar traurig, PaKhat, wieviel menschliches Leid es doch auf der Welt gibt. Übrigens: Cannabis ist in Kanada illegal, auch wenn man bei geringen Mengen nicht mit Verfolgung rechnen muss. In Kanada wird Cannabis seit 2003 zur medizinischen Verwendung staatlich kontrolliert an bedürftige Patienten abgegeben.
  4. PaKhat schrieb am (08.01.2011 | 16:41):
    Ich weiß das es dort auch illigal ist, jedoch haben die Menschen dort nicht so eine konservative Einstellung zu Marihuana, wie in Deutschland -_-
  5. PaKhat schrieb am (08.01.2011 | 16:42):
    Ich weiß das es dort auch illigal ist, jedoch haben die Menschen dort nicht so eine konservative Einstellung zu Marihuana, wie in Deutschland -_- Es liegt wohl an den Menschen die hier ohnen. Natürlich gibt es ausnahmen, wie du?
  6. tanimal schrieb am (08.01.2011 | 19:46):
    Ich sehe schon, warum man so genannte weiche Drogen legalisieren möchte. Schließlich ist es eine Frage der Liberalität ob man den Menschen etwas grundsätzlich verbietet oder ihnen die freie Wahl lässt. Allerdings gibt es bei Drogen immer die große Gefahr des Missbrauchs, der, wenn er in einer Gesellschaft Überhand nimmt, die ganze Gesellschaft ruinieren kann. Man sehe sich nur Elendsviertel an, wo es eine Abwärtsspirale gibt: Den Menschen geht es schlehct, sie nehmen Drogen, (nicht nur aber auch) deshalb haben sie noch weniger Geld und noch schlechtere Gesundheit, es geht ihnen noch schlechter, sie nehmen noch mehr und "härtere" Drogen und so geht es immer weiter. Will man dieser Gefahr aus dem Weg gehen, muss man Suchtmittel generell aus einem System raushalten. Zudem gibt es auch weitere Bedenken, wie beispielsweise, dass der Gesellschaft jährlich schon Unsummen an Kosten entstehen, um süchtigen Rauchern ihre körperlichen Schäden zu behandeln. Gleiches wäre wohl bei anderen Drogen auch zu erwarten und ist negativ zu bewerten, und so weiter und so weiter. Davon abgesehen, hat jemand, der nur ab und zu auf ner Party mal nen Joint raucht auch in Deutschland kaum etwas zu befürchten. Etwas abhängig vom Bundesland werden wegen geringen Mengen Marihuanabesitzes ja in der Regel gar keine Verfahren eröffnet.


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