Warum genau meint der Papst, daß Kondome das AIDS-Problem (in Afrika) sogar verschlimmern würde?

Das wird nur der Papst wissen, hat er ja nicht genauer ausgeführt. Frag ihn doch mal und bestell schöne Grüße: benediktxvi@vatican.va


http://de.wikinews.org/wiki/Neuer_Papst_hat_eigenen_E-Mail-Briefkasten
Antwort von hansalbers (19.03.2009 | 14:30) und Bestätigung von Questlerianer (19.03.2009 | 14:31)


Religion, Papst, Christentum, Aids, Kondome, Sexualität, Moral, Kirche




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Kommentare zur Frage

  1. StanleyKubrick schrieb am (19.03.2009 | 14:14):
    Wer fragt sich das nicht?
  2. Questlerianer schrieb am (19.03.2009 | 14:15):
    Der Papst.
  3. StanleyKubrick schrieb am (19.03.2009 | 14:18):
    Und Franz Josef Wagner, für den natürlich wie immer alles klar ist: http://www.bild.de/BILD/news/standards/post-von-wagner/2009/03/19/post-von-wagner.html
  4. hansalbers schrieb am (19.03.2009 | 14:18):
    3 Stunden, keine Antwort, blubb blubb.
  5. winni300 schrieb am (19.03.2009 | 14:20):
    Während seiner Afrika-Reise in dieser Woche fiel der Heilige Vater (wieder einmal, muss man ja fast schon sagen) negativ auf – auch dieses Mal hagelt es unter anderem Kritik aus den eigenen Reihen. Der Stein des Anstoßes war eine Äußerung zum Umgang mit dem Problem Aids, welches gerade in Entwicklungsländern besonders präsent ist. Durch Aufklärung und die Ausgabe von Verhütungsmitteln versucht man dort seit Jahren, die Ausbreitung der Krankheit einzudämmen. Letzteres scheint nach Ansicht des Papstes ein eher aussichtsloses Unterfangen: Mit Kondomen sei dem nicht beizukommen, so gab er an, dies würde im Gegenteil das Problem nur noch verschlimmern. Nur durch „spirituelle und menschliche Erneuerung“ wäre eine Lösung denkbar. Nun befinden wir uns im Zwiespalt, wurde uns doch in der Schule beigebracht, uns mit Kondomen zu schützen: vor Schwangerschaft UND vor HIV (neben anderen Geschlechtskrankheiten)! Hat da jemand im Sexualkundeunterricht nicht aufgepasst oder wie sollen wir das nun verstehen? Papst Benedikts Äußerung ist aber scheinbar in den verschiedensten Kreisen sauer aufgestoßen – aus allen Richtungen hagelt ist Widersprüche und Kritik: Das französische Außenministerium sieht in solchen Lehren eine Gefahr für die öffentliche Gesundheitspolitik, der Ex-Premierminister bezeichnete die Sichtweise des Heiligen Vaters als „totalen Autismus“, abgeschottet von der Realität und der darin existenten Probleme. Von Seiten der deutschen Aidshilfe wurden Ausdrücke wie „menschenverachtend, zynisch und weltfremd“ laut, Entwicklungs- und Gesundheitsministerium deklarieren ganz klar (und das schon seit Jahren): „Kondome retten Leben!“. Sogar aus den Reihen der katholischen Kirche waren deutliche Zurückweisungen der Ansicht des Papstes zu vernehmen und der Hamburger Bischof Jaschke stellt klar: „Die Kirche steht nicht in einer finsteren Anti-Kondom-Ecke, von der aus sie die Menschen einschüchtern will.“ Es bleibt abzuwarten, ob und wie sich der Papst selbst zu der Kritik äußern wird.
  6. Questlerianer schrieb am (19.03.2009 | 14:20):
    Für diesen "göttlichen" Beistand dürfte Ratzinger ganz besonders dankbar sein!! :-))


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