Antworten und Tipps zur Frage
Welche länder mit welchen herrschern kämpften im 30 jährigen krieg und worum ging es ?
Frage von anonym (10.07.2008 | 14:04)
Österreich, Spanien, Deutschland vs. Frankreich, Niederlande, Dänemark und Schweden. Es ging v.a.um konfessionelle u. dynastische Gegensätze

Quelle:
Antwort von hansalbers (10.07.2008 | 14:12)
und Bestätigung von Qno (10.07.2008 | 14:13)
Ergänzungen
-
Zeitspeicher schrieb am (10.07.2008 | 14:07):
Unmöglich das in 140 Zeilen zu beschreiben. Bin mal gespannt wer sich das traut.
Der Dreißigjährige Krieg von 1618 bis 1648 war ein Konflikt um Hegemonie oder Gleichgewicht zwischen den Mächten Europas und zugleich ein Religionskrieg. In ihm entluden sich sowohl die Gegensätze zwischen der Katholischen Liga und der Protestantischen Union innerhalb des Heiligen Römischen Reiches als auch der habsburgisch-französische Gegensatz auf europäischer Ebene. Gemeinsam mit ihren jeweiligen Verbündeten in Deutschland trugen die habsburgischen Mächte Österreich und Spanien ihre dynastischen Interessenkonflikte mit Frankreich, den Niederlanden, Dänemark und Schweden aus.
Die Feldzüge und Schlachten fanden überwiegend auf dem Gebiet des Heiligen Römischen Reiches statt. Die Kriegshandlungen selbst, aber auch die durch sie verursachten Hungersnöte und Seuchen verheerten und entvölkerten ganze Landstriche. In Süddeutschland etwa überlebte nur ein Drittel der Bevölkerung. Nach den wirtschaftlichen und sozialen Verheerungen benötigten einige vom Krieg betroffene Territorien mehr als ein Jahrhundert, um sich von dessen Folgen zu erholen. Der Dreißigjährige Krieg endete mit dem Westfälischen Frieden am 24. Oktober 1648.
Der Dreißigjährige Krieg entstand aus einem innerterritorialen Streit zwischen Landständen und Zentralgewalt, entwickelte sich dann zu einem überegionalen Konflikt innerhalb des Römisch-Deutschen Reichs und schließlich zu einem gesamteuropäischen Krieg. Obwohl zunächst religiös begründet, wurde in seinem Verlauf des Krieges schon bald offenbar, dass er aus rein machtpolitischen Gesichtspunkten geführt wurde. Auf dem Gebiet des Heiligen Römischen Reichs bekriegten sich zwei Machtblöcke, die beide von katholischen Mächten geführt wurden: die spanischen und österreichischen Habsburger einerseits und Frankreich andererseits.
Insgesamt folgten in den 30 Jahren von 1618 bis 1648 vier Konflikte aufeinander, die von der Geschichtswissenschaft nach den jeweiligen Gegnern des Kaisers und der Habsburger Mächte als Böhmisch-Pfälzischer, Dänisch-Niedersächsischer, Schwedischer und Schwedisch-Französischer Krieg bezeichnet wurden. Zwei Versuche den Konflikt zu beenden, der Friede von Lübeck 1629 und der Friede von Prag 1635 scheiterten daran, dass sie nicht die Interessen aller direkt oder indirekt Beteiligten berücksichtigt hatten. Dies gelang erst dem gesamteuropäischen Friedenskongress von Münster und Osnabrück 1641-1648.
-
hansalbers schrieb am (10.07.2008 | 14:12):
ich hab mich getraut, juchu.
-
Zeitspeicher schrieb am (10.07.2008 | 14:19):
wahnsinn hansi...
Ergänzung schreiben: