Antworten und Tipps zur Frage
Was sind die symptome von schweinegrippe
Frage von anonym (16.07.2009 | 21:51)
unterscheiden sich nicht von denen einer gewoehn. Grippe (Appetitlosigkeit, Muskelschmerzen, Fieber, Husten und Müdigk.Durchfall u. Übelkeit

Quelle:
Antwort von winni300 (16.07.2009 | 21:53)
und Bestätigung von Mimbrocken (16.07.2009 | 21:53)
Ergänzungen
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RalfK schrieb am (18.07.2009 | 12:17):
Eidgenössisches Departement des Innern EDI
Bundesamt für Gesundheit BAG
Übertragbare Krankheiten
Stand:14.07.2009
Hotline: +41 (0)31 322 21 00
E-Mail: epi@bag.admin.ch
Antworten auf häufig gestellte Fragen zur pandemischen Grippe (H1N1) 2009
(bisher auch Schweinegrippe genannt)
Stand 14. Juli 2009 - 12.00 Uhr
1. Was ist die pandemische Grippe (H1N1) 2009 und wie überträgt sie sich?
2. Wie unterscheidet sich die pandemische Grippe (H1N1) 2009 von einer saisonalen Grippe?
3. Ab wann und wie lange ist eine erkrankte Person ansteckend?
4. Wie kann man sich vor einer Ansteckung schützen?
5. Was ist die beste Technik beim Händewaschen? Was soll ich tun, wenn kein Wasser
vorhanden ist?
6. Wird die pandemische Grippe (H1N1) 2009 über Schweinefleisch übertragen?
7. Die WHO hat die Pandemiephase 6 ausgerufen – welche Konsequenzen hat dies für die
Schweiz?
8. Wie gefährlich ist die Krankheit?
9. Kann sich das heutige Virus verändern (mutieren) und gefährlicher werden?
10. Gibt es bei der pandemischen Grippe (H1N1) 2009 besonders gefährdete Personen?
11. Wie soll ich mich verhalten, wenn ich schwanger bin und Grippesymptome feststelle?
12. Wie stark ist die Schweiz von der pandemischen Grippe (H1N1) 2009 betroffen?
13. Was soll ich tun, wenn ein Arbeitskollege mit Grippesymptomen zur Arbeit erscheint?
14. Kann ich mein Kind noch zur Schule schicken, wenn an der Schule ein Verdachtsfall oder
ein bestätigter Fall der pandemischen Grippe (H1N1) 2009 aufgetreten ist?
15. Ist es ratsam, Masken zu kaufen – in welchen Situationen sind diese zu tragen?
16. Was sollen Personen tun, die unlängst eine Region mit erhöhtem Expositionsrisiko bereist
haben?
17. Werden Flugpassagiere informiert, wenn auf einem Flug eine Person mit pandemischer
Grippe (H1N1) 2009 mitgereist ist?
18. Was soll ich tun, wenn ich auf einem Flug aus einer Region mit erhöhtem
Expositionsrisiko in der Nähe einer Person mit Grippesymptomen sitze?
19. Was ist zu beachten, wenn man eine Urlaubsreise in eine Region mit erhöhtem
Expositionsrisiko unternimmt?
20. Wohin kann ich mich bei weiteren Fragen wenden?
Allgemeine Informationen
In unregelmässigen Zeitabständen (einige bis mehrere Dutzend Jahre) entstehen neuartige
Grippeviren, gegen welche den meisten Menschen die Abwehrkörper fehlen. In einem solchen Fall
kann es zu einer Grippepandemie kommen, d.h. zu einer weltweiten Ausbreitung der Krankheit
innerhalb weniger Monate.
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1. Was ist die pandemische Grippe (H1N1) 2009 und wie überträgt sie sich?
Die neue Grippe wird durch einen neuartigen Virusstamm des Subtyps A(H1N1) verursacht. Das
neuartige Virus trägt Gensegmente aus zwei Schweineviren, einem Geflügelvirus und einem
Menschenvirus in sich. Deshalb kam es zum Übernamen "Schweinegrippe". Zwar erkranken
auch Schweine immer wieder an Grippe; die „normalen“ Schweinegrippe-Viren werden aber nur
sehr selten auf Menschen übertragen – und wenn doch, verbreiten sie sich nachher nicht von
Mensch zu Mensch weiter. Das in Mexiko neu aufgetauchte Virus hingegen überträgt sich leicht
von Mensch zu Mensch: über Tröpfcheninfektion beim Husten oder Niesen oder durch Berührung
verunreinigter Oberflächen (etwa der Hände beim Händeschütteln).
2. Wie unterscheidet sich die pandemische Grippe (H1N1) 2009 von einer saisonalen Grippe?
Nach bisherigen Erkenntnissen sind die Symptome praktisch dieselben: Es handelt sich um eine
akute Atemwegserkrankung mit Fieber über 38 Grad. Das Fieber kann allerdings fehlen. Meist
haben die Erkrankten Halsschmerzen, Husten und Schnupfen. Typisch für Grippeerkrankungen
sind auch Schüttelfrost, Muskel-, Kopf- oder Gelenkschmerzen. Manche Patienten leiden zudem
unter Müdigkeit oder Appetitlosigkeit. Zusätzlich können Übelkeit, Erbrechen oder Durchfall
auftreten.
3. Ab wann und wie lange ist eine erkrankte Person ansteckend?
Bei Grippeerkrankungen sind die betroffenen Personen schon vor dem Ausbruch der Krankheit
ansteckend, also einen Tag bevor die Symptome auftreten. Ein Erwachsener kann das Virus
noch drei bis sieben Tage nach Ausbruch der Krankheit weitergeben, Kinder sind jedoch häufig
viel länger ansteckend.
4. Wie kann man sich vor einer Ansteckung schützen?
Es ist wichtig, sich häufig die Hände mit Seife zu waschen – und die eigenen Augen, Nase oder
Mund möglichst selten zu berühren. Denn das Virus wird auch übertragen, wenn Personen eine
verunreinigte Oberfläche (etwa eine Türklinke, einen Tisch oder eine fremde Hand) berühren und
die verseuchten Hände danach an die eigenen Augen, die Nase oder den Mund führen. Studien
haben gezeigt, dass das Virus einige Stunden auf solchen Oberflächen überdauert und noch
ansteckend sein kann. Wer husten oder niesen muss, sollte sich unbedingt Mund und Nase mit
einem Wegwerftaschentuch bedecken – oder zur Not in die Armbeuge niesen. Wer in eine
Region mit erhöhtem Expositionsrisiko reist oder dort lebt, sollte auf Händeschütteln oder
Umarmungen zur Begrüssung verzichten und sich Menschen, die selbst Grippesymptome
zeigen, nicht unnötig nähern (es sollte ein Abstand von mindestens 1 Meter eingehalten werden).
Zudem empfiehlt es sich, von der Schweiz Hygienemasken mitzunehmen (chirurgische Masken
Typ II und IIR, im Detailhandel erhältlich). Welche Regionen von der pandemischen Grippe
(H1N1) 2009 betroffen sind, erläutert der aktuelle Situationsbericht des Bundesamts für
Gesundheit (www.bag.admin.ch/influenza/06411/index.html?lang=de).
5. Was ist die beste Technik beim Händewaschen? Was soll ich tun, wenn kein warmes
Wasser vorhanden ist?
Man sollte sich die Hände mit warmem Wasser und Seife während mindestens 20 Sekunden
gründlich waschen. Dabei ist es wichtig, dass man die Hände gut aneinander reibt und auch die
einzelnen Finger, die Haut in den Zwischenräumen sowie die Daumen wäscht. Wenn Wasser
und Seife fehlen oder nur schwierig zu erhalten sind, so kann man stattdessen ein geeignetes
Desinfektionsmittel für die Hände benutzen.
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6. Wird die pandemische Grippe (H1N1) 2009 über Schweinefleisch übertragen?
Nein. Die pandemische Grippe (H1N1) 2009 zirkuliert primär unter Menschen, nicht unter
Schweinen. Gut gekochtes oder gebratenes Schweinefleisch kann risikolos gegessen werden.
.Beim Essen sind jedoch jene Vorsichtsmassnahmen einzuhalten, die auch bei einer saisonalen
Grippe gelten: Kranke Menschen sollen keine Speisen zubereiten und sie sollen Nahrungsmittel,
die sie berührt oder angebissen haben, nicht weitergeben. Auch sollen Kranke und Gesunde
nicht aus demselben Geschirr oder mit demselben Besteck essen.
7. Die WHO hat Pandemiephase 6 ausgerufen – welche Konsequenzen hat dies für die
Schweiz?
Das Ausrufen der Phase 6 im Zusammenhang mit der pandemischen Grippe (H1N1) 2009 heisst:
Die weltweite Verbreitung des Pandemievirus kann nicht mehr verhindert werden. Die WHO
bezweckt damit, weltweit alle Regierungen frühzeitig zu warnen, damit diese ihre nationalen
Pandemiepläne rechzeitig umsetzen können. Die Phase 6 gibt jedoch keinen Hinweis auf die
Gefährlichkeit des Virus oder den Schweregrade der Erkrankungen. Auch kann zum jetzigen
Zeitpunkt nicht abgeschätzt werden, wie schnell sich die Pandemiewelle ausbreitet und wann die
Schweiz davon betroffen sein wird. In Zusammenarbeit mit den Gesundheitsbehörden des
ganzen Landes läuft die Überwachung des Virus auf Hochtouren. Das Ziel besteht vor allem
darin, dem Auftreten des neuen Virus rasch zu begegnen, seine Ausbreitung zu verlangsamen
und seine Auswirkungen auf die Gesundheit der Bevölkerung möglichst gering zu halten.
8. Wie gefährlich ist die Krankheit?
Beim A(H1N1)-Virus handelt es sich um ein neuartiges Virus: Das Immunsystem der meisten
Menschen wurde noch nie mit diesem Viren konfrontiert und bietet keinen Schutz gegen die
Erkrankung. Eine Pandemiewelle könnte deshalb bis zu fünfmal mehr Kranke verursachen als
eine saisonale Grippe. Zurzeit lässt sich über die Gefährlichkeit der Krankheit noch wenig
aussagen. Die verfügbaren Daten weisen darauf hin, dass die pandemische Grippe (H1N1) 2009
bei den meisten Erkrankten milde bis mittelschwere Symptome verursacht – vergleichbar mit
jenen einer saisonalen Grippe – häufig gesunden die Patienten ohne Behandlung. Doch in
Amerika wie auch in Europa sind Menschen an der pandemischen Grippe (H1N1) 2009
gestorben – gerade auch junge Menschen. Oft litten sie an chronischen Krankheiten, teilweise
waren sei jedoch zuvor gesund. Ein erhöhtes Komplikationsrisiko scheint bei Personen mit
chronischen Krankheiten, bei Schwangeren und Kleinkindern zu bestehen. Die
Weltgesundheitsorganisation WHO und die nationalen Gesundheitsbehörden von betroffenen
Ländern sammeln laufend Daten über die Krankheit und werten sie aus.
9. Kann sich das heutige Virus verändern (mutieren) und gefährlicher werden?
Ein Influenza-Virus hat die Eigenschaft, leicht mutieren zu können. Es ist durchaus möglich, dass
sich das aktuelle Virus zu einem aggressiven Erreger wandelt – und zu mehr oder auch
schwerwiegenderen Komplikationen führt. Die spanische Grippe begann im Sommer 1918 in
einer relativ milden Form. Im Herbst 1918 kam dann eine Welle mit einem weit gefährlicheren
und aggressiveren Erreger. Die letzten beiden Pandemien aus den Jahren 1957 und 1968
verliefen jedoch ausgesprochen mild. Es kann also nicht vorhergesagt werden, wie sich das
aktuelle Virus entwickeln wird.
10. Gibt es bei der pandemischen Grippe (H1N1) 2009 besonders gefährdete Personen?
Über die Verteilung der Fälle auf bestimmte Altersgruppen kann bislang noch wenig gesagt
werden. Die bisherigen Erfahrungen zeigen, dass an der pandemischen Grippe (H1N1) 2009
Menschen aus jeder AIterskategorie erkranken können. Besonders häufig betroffen sind Kinder,
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Jugendliche und junge Erwachsene. Nach bisherigen Erkenntnissen besteht ein erhöhtes
Komplikationsrisiko bei:
• Personen mit chronischen Krankheiten (vor allem mit Atemwegs- oder
Herzkreislauferkrankungen, mit Stoffwechsel- oder Nierenleiden);
• schwangeren Frauen
• Kleinkindern.
11. Wie soll ich mich verhalten, wenn ich schwanger bin und Grippesymptome feststelle?
Schwangere Frauen, die an Grippesymptomen leiden und mit dem A(H1N1)-Virus in Berührung
gekommen sein könnten, sollten unverzüglich einen Arzt oder eine Ärztin anrufen. Dieser (diese)
ist über die Symptome und mögliche Gründe der Ansteckung zu informieren. Der Arzt (die Ärztin)
wird das weitere Vorgehen regeln. Bei schwangeren Frauen besteht ein gewisses Risiko, dass
die pandemische Grippe (H1N1) 2009 zu Komplikationen führt. Deshalb ist es wichtig, dass
Schwangere rasch eine ärztliche Behandlung in Anspruch nehmen. Allerdings sollten sie sich
nicht ohne Voranmeldung in die Praxis oder in die Notfallstation des Spitals begeben, da sonst
die Gefahr besteht, dass sie im Wartezimmer andere Personen infizieren.
12. Wie stark ist die Schweiz von der pandemischen Grippe (H1N1) 2009 betroffen?
In der Schweiz ist das neue Influenzavirus vor allem bei Reiserückkehrern diagnostiziert worden.
Es kam vereinzelt schon zu Ansteckungen innerhalb der Schweiz – jedoch sind bisher noch keine
lokalen Ausbrüche aufgetreten. Allerdings besteht das Risiko, dass die pandemische Grippe
(H1N1) 2009 durch Reisende aus den Regionen mit erhöhtem Expositionsrisiko vermehrt
eingeschleppt wird und sich in der Folge in der Schweiz ausbreitet. Die aktuellen Zahlen
entnehmen Sie jeweils dem neusten Situationsbericht des Bundesamts für Gesundheit
(www.bag.admin.ch/influenza/06411/index.html?lang=de ).
13. Was soll ich tun, wenn ein Arbeitskollege mit Grippesymptomen zur Arbeit erscheint?
Am besten macht man ihn darauf aufmerksam, dass er nach Hause gehen und dort die Grippe
auskurieren soll. Wichtig ist, dass Kranke nicht nur so lange zu Hause bleiben, bis die Symptome
vollständig abgeklungen sind, sondern noch einen Tag darüberhinaus. Zudem sollen kranke
Menschen den Kontakt zu gefährdeten Personen strikte meiden (siehe Antwort 10).
14. Kann ich mein Kind noch zur Schule schicken, wenn an der Schule ein Verdachtsfall oder
ein bestätigter Fall der pandemischen Grippe (H1N1) 2009 aufgetreten ist?
Kinder dürfen weiterhin zu Schule, sofern der zuständige Kantonsarzt keine gegenteiligen
Anweisungen erteilt. Grundsätzlich sollten alle Personen, die Kontakt zu einem Verdachtsfall
hatten, die persönlichen Hygienemassnahmen (häufiges Händewaschen, in ein Taschentuch
husten oder niesen) einhalten. (Siehe auch Merkblatt „Pandemiebedrohung: Empfehlungen für
Personen, die Kontakt mit einem Verdachtsfall hatten“ unter
www.bag.admin.ch/influenza/06411/index.html?lang=de ).
15. Ist es ratsam, Masken zu kaufen – in welchen Situationen sind diese zu tragen?
Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) empfiehlt der Bevölkerung, einen persönlichen Vorrat von
50 Hygienemasken pro Person anzulegen (chirurgische Maske Typ II oder IIR, erhältlich in
Apotheken und im Detailhandel). Das Tragen einer Maske ist allerdings nur dann sinnvoll, wenn
deren Träger (Trägerin) gleichzeitig die persönlichen Hygienemassnahmen einhält (siehe Antwort
4). Die Maske gewährt keinen vollständigen Schutz. Doch sie kann dazu beitragen, die
Verbreitung des Virus zu vermindern: Einer Person mit grippeähnlichen Symptomen ermöglicht
das Maskentragen, Mund und Nase zu bedecken, so dass die Tröpfchen von Atemwegs-
ausscheidungen zurückgehalten werden. So verhindert die kranke Person, ihr Umfeld und ihre
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Umgebung beim Niesen oder Husten anzustecken. Kranke sollten zu Hause eine Maske tragen,
wenn sie in Kontakt mit andern Personen stehen – und ausser Haus, beispielsweise wenn sie
sich ins Spital oder zum Arzt begeben. Ratsam ist zudem, wenn Menschen, die zu Hause
Kranke pflegen, eine Maske tragen, um sich vor Ansteckung zu schützen.
16. Was sollen Personen tun, die unlängst eine Region mit erhöhtem Expositionsrisiko bereist
haben?
Wer aus Regionen mit erhöhtem Expositionsrisiko in die Schweiz einreist und in den ersten
sieben Tagen nach der Rückkehr an Grippesymptomen leidet, sollte unbedingt zu Hause oder im
Hotelzimmer bleiben, um die Ansteckung weiterer Personen zu vermeiden. Dem Patienten wird
empfohlen einen Arzt oder eine Ärztin anrufen. Der Arzt ist über die Symptome wie auch die
Reiseroute zu informieren. Dasselbe gilt für Personen mit Grippesymptomen, die Kontakt hatten
zu erkrankten Reiserückkehrern. Ohne Ausnahme alle Reisenden aus betroffenen Regionen
sollten folgende Hygienemassnahmen befolgen: sich regelmässig und gründlich die Hände
waschen und sich beim Niesen und Husten ein Wegwerftaschentuch vor Nase und Mund halten.
Dies hilft zu verhindern, dass sich der Erreger ausbreitet.
17. Werden Flugpassagiere informiert, wenn auf einem Flug eine Person mit pandemischer
Grippe (H1N1) 2009 mitgereist ist?
Ab dem 9. Juli verzichtet das Bundesamt für Gesundheit darauf, Mitreisende darüber zu
orientieren, dass ein bestätigter A(H1N1)-Fall an Bord war. Der Grund dafür liegt darin, dass das
Risiko, sich anzustecken im Flugzeug nicht mehr viel grösser ist als anderswo. Somit rechtfertigt
es sich, auf die Rückverfolgung der Reisenden zu verzichten. Reisende werden bei der Ankunft in
die Schweiz mittels einer Ansage über die wichtigsten Verhaltensregeln bezüglich der
pandemischen Grippe (H1N1) 2009 informiert. Wichtig ist, dass Passagiere, die in einer
Maschine aus einer Region mit erhöhtem Expositionsrisiko sassen, ihren Gesundheitszustand
aufmerksam beobachten. Sobald sie Grippesymptome verspüren, sollen sie zu Hause oder im
Hotelzimmer bleiben; dies nicht nur bis zum vollständigen Abklingen der Symptome, sondern
einen Tag darüber hinaus. Grippepatienten aus Regionen mit erhöhtem Expositionsrisiko sollen
zudem telefonisch einen Arzt/eine Ärztin kontaktieren. Dem Arzt ist die Situation – inklusive
Flugreise – zu schildern.
18. Was soll ich tun, wenn ich auf einem Flug aus einer Region mit erhöhtem
Expositionsrisiko in der Nähe einer Person mit Grippesymptomen sitze?
Ruhe bewahren. Es ist überhaupt nicht gesagt, dass die betreffende Person tatsächlich das
Grippevirus A(H1N1) in sich trägt. Sie könnte auch sonst erkältet oder anderweitig erkrankt sein
(z.B. an Heuschnupfen leiden). Am besten verzichtet man darauf, die betreffende Person zu
berühren, wäscht sich häufig und gründlich die Hände und macht nötigenfalls die Person darauf
aufmerksam, dass sie in ein Taschentuch husten oder niesen soll.
19. Was ist zu beachten, wenn man eine Urlaubsreise in eine Region mit erhöhtem
Expositionsrisiko unternimmt?
Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) empfiehlt zurzeit nicht, Reisen in Länder oder Regionen
einzuschränken, in denen Fälle der pandemischen Grippe (H1N1) 2009 aufgetreten sind.
Weltweit sind verschiedene Regionen von der pandemischen Grippe (H1N1) 2009 betroffen. Die
Lage vor Ort verändert sich rasch. Deshalb rät das BAG allen Reisenden, sich vor Ort über
Medien über die aktuelle Situation zu informieren und die Empfehlungen der lokalen
Gesundheitsbehörden zu befolgen. Wichtig ist zudem, dass Reisende sich wenn möglich von
Personen mit Grippesymptomen fernhalten (mehr als einen Meter Abstand), dass sie auf
Händeschütteln verzichten und die oben beschriebenen Hygiene- und Schutzmassnahmen
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einhalten (siehe Antwort 4). Wer während der Reise Grippesymptome entwickelt, sollte in seinem
Aufenthaltsraum bleiben (Hotelzimmer, Ferienwohnung etc.) und bei schweren Symptomen einen
Arzt kontaktieren. Zudem sollten diese Personen eine Distanz von mindestens einem Meter zu
andern Menschen halten, um diese nicht anzustecken. Wer Grippesymptome aufweist, sollte
nicht reisen.
20. Wohin kann ich mich bei weiteren Fragen wenden?
Das BAG hat eine Hotline eingerichtet. Während Bürozeiten erhalten Sie unter der Nummer
++41 (0)31 322 21 00 Antworten auf Ihre Fragen. Für aktuelle Informationen zur pandemischen
Grippe (H1N1) 2009 stehen zudem folgende Webseiten zur Verfügung:
• BAG-Influenzawebseiten: http://www.bag.admin.ch/influenza/
• BAG-Pandemiewebseiten: www.pandemia.ch mit Informationen für die Bevölkerung;
• Pandemieplan Schweiz 2009 (Link)
• WHO (Weltgesundheitsorganisation): http://www.who.int/en/ und
http://www.who.int/csr/disease/swineflu/en/index.html
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