Antworten und Tipps zur Frage
Was ist homöopathische Medizin?
Frage von anonym (27.07.2009 | 15:12)
Wissenschaftlich nicht anerkannter Ansatz, nach dem Krankheiten mit speziellen Heilmitteln in verschwindend geringer Dosis bekämpft werden.

Ergänzungen
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Clara schrieb am (27.07.2009 | 15:31):
Forschung in der Homöopathie – dem Wirkmechanismus auf der Spur
So alt wie die Homöopathie ist der Vorwurf, man könne ja gleich einen Tropfen Urtinktur in den Bodensee geben...
Der Vergleich hinkt, denn noch niemand hat den Bodensee auch verschüttelt ... Rechnerisch ist in einer Potenz oberhalb der D 23 oder der C 12 kein Molekül des Ausgangsstoffs mehr zu finden. Und genau dies ist der Punkt, an dem die Kritiker der Methode ansetzen.
Das homöopathische Arzneimittel wirksam sind, ist in zahllosen Fällen seit über 200 Jahren belegt. Auch, dass gerade Hochpotenzen sehr kraftvolle, lang wirkende Mittel sind – im Gegensatz zu den Tiefpotenzen, die im akuten Fall zum Einsatz kommen und schnell einen Impuls zur Heilung setzen müssen. Doch Einzelfallbeschreibungen, seien es noch so viele, haben wissenschaftlich nur einen geringen Stellenwert, da sie nicht wiederholbar sind und auch der identische Vergleichsfall fehlt.
Warum homöopathische Arzneimittel heilen, darüber gibt es bislang nur Theorien. Dass sie es tun, ist wissenschaftlich jedoch belegt! Größere Studien – zum Beispiel des Wissenschaftlers Dr. med. Klaus Linde vom Zentrum für naturheilkundliche Forschung der Universität München - bestätigen eindeutig, dass "die Mehrheit der placebokontrollierten Studien zur Homöopathie positive Ergebnisse erbracht hat."
Es gibt verschiedene Ansätze in der Forschung, die mal mehr und mal weniger Nutzen für die Homöopathie als Therapiemethode haben. Denn nicht in jedem Ansatz wird auf die Besonderheiten der Methode eingegangen. Da es kaum staatliche Unterstützung für die Homöopathie-Forschung gibt und sie nur an wenigen Hochschulen stattfindet, hat der Deutsche Zentralverein homöopathischer Ärzte (DZVhÄ) im Jahre 2001 das Europäische Institut für Homöopathie (InHom) in Köthen (Anhalt) gegründet. Von dort wird Homöopathie-Forschung organisiert und koordiniert. Darüber hinaus werden über die Homöopathie-Stiftung des DZVhÄ Gelder gesammelt, um die Homöopathie als moderne und zeitgemäße Medizinrichtung voranzubringen.
aus: http://www.dzvhae.com/portal/loader.php?navigation=61338&org =1113&seite=61176
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Clara schrieb am (27.07.2009 | 15:33):
Der Wikipedia-Artikel spiegelt meiner Meinung nach sehr stark die Anti-Homöopathie-Seite wider. Inzwischen übernehmen viele Krankenkassen die Kosten für homöopathische Behandlungen und es gibt unzählige Ärzte mit Zusatzausbildung in Naturheilverfahren (darunter auch Homöopathie).
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